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Und so läuft der Androcheck ab:
Personliche Vorgeschichte von Erkrankungen und
Beschwerden:
Alle wichtigen früheren Erkrankungen und aktuelle
Beschwerden kommen zur Sprache. Dabei konnen auch
Fragebogen zur Anwendung gelangen.
Harnbefund und Blutabnahme
Der Harnbefund ist die Grundlage fur weitere Untersuchungen.
Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweiskörper, der
von Prostatazellen erzeugt wird und im Blut gemessen werden
kann (PSA-Test). Ein erhohter PSA-Wert kann einen Hinweis
auf Prostatakrebs geben. Diese Erhöhung kann aber auch
durch gutartige Erkrankungen wie Prostataentzündung oder
eine gutartige Prostatavergröserung verursacht werden.
Weitere Untersuchungen, vor allem die Probenentnahme aus
der Prostata (Prostatabiopsie), können zur Klärung dieser
Frage erforderlich werden. Bestimmte körperliche Aktivitaten
(z.B. Radfahren, Geschlechtsverkehr) konnen das Testergebnis
beeinflussen. Die richtige Interpretation des PSA-Tests erfordert
viel Wissen und Erfahrung und sollte stets vom Facharzt fur
Urologie/Andrologie erfolgen.
Tastuntersuchung von Hoden und Prostata
Die Tastuntersuchung ist in der Regel nicht schmerzhaft, vielleicht
etwas unangenehm, sie bringt aber wertvolle
Erkenntnisse. Auch hier konnen auffallige Ergebnisse zu weiteren
Untersuchungen fuhren. Wenn sich die Prostata auffällig
oder hart antastet, kann unabhangig vom Ergebnis des PSATests
ebenfalls zur Probeentnahme aus der Prostata geraten
werden, um Prostatakrebs auszuschliesen.
Ultraschalluntersuchung
- der Nieren
- der Harnblase/Prostata (Restharn)
Lage, Form, allfallige Veränderungen und manchmal auch
Funktionen der betroffenen Organe werden untersucht.
Spezielle bildgebende Untersuchungen (z.B.
Kontrastmittelröntgen, Computertomographie oder
Magnetresonanztomographie) sind dann vielleicht notig.
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