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News 24.03.2010 - PK Präsentation von SexMedPedia

Dr. Karl Dorfinger
Facharzt für Urologie und Andrologie
Präsident des Berufsverbandes der Österreichischen Urologen

"Gesundheit hat, wer rechtzeitig darauf schaut, dass er sie hat, wenn er sie braucht." Das gilt genauso für Sexualität!

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Gesundheit und Sexualität? Zweifellos, denn es gibt eine ganze Reihe von Störungen der sexuellen Funktionen. Ein gesunder Körper ist eine wichtige Voraussetzung für ein erfüllendes Liebesleben.

Der enorme technische und medizinische Fortschritt der letzten Jahrzehnte und die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen in Bezug auf das geschlechtsspezifische Rollenbild bewirken eine komplexere Situation der Sexualität des Mannes. Die zunehmende Lebenserwartung wirft ebenfalls viele Fragen nicht zuletzt auch in Zusammenhang mit männlicher Sexualität auf.

Die Möglichkeiten der Behandlung sexueller Funktionsstörungen des Mannes, wie z.B. der Erektions- oder Ejakulationsstörungen haben zu einem Bruch des Schweigens der Männer in Sachen Sexualität geführt. Männer aller Altersgruppen wagen es nun, ihre Beschwerden und Ängste zu äußern und ermöglichen damit erst die notwendige Hilfestellung zur Lösung ihrer Probleme.

Hier ein Beispiel aus der Praxis:
Herr M., technischer Angestellter bei einem großen Softwareunternehmen, hat einen interessanten Job. Allerdings erwarten seine Vorgesetzten, dass er nicht immer pünktlich nach Bürozeiten nach Hause geht, sondern erst, wenn die Arbeit beendet ist. Das erzeugt viele Überstunden und Zeitdruck. Zu Hause läuft es auch ganz alltäglich ab, die gemeinsame Zeit mit der Lebensgefährtin ist knapp bemessen. Die seit einigen Monaten immer häufiger werdenden Erektionsstörungen werden einfach auf den Arbeitsstress zurück geführt, die sexuellen Kontakte nun immer öfter auch vermieden, um neue Enttäuschungen in Sachen Liebe und Erektion zu vermeiden. Erst als die Partnerin mit der Trennung droht, geht Herr M. zum Arzt. Das Erstaunen ist groß, als der Arzt mit ernster Miene die Befunde Punkt für Punkt erläutert…

Gerade bei Männern ist nach wie vor das Bewusstsein für Gesundheit ebenso, wie das für Sexualität vielfach gering ausgeprägt. Das liegt einerseits an größerem Funktionszwang und größerer Risikobereitschaft und andererseits an einer tabubesetzten Welt. Dazu kommen noch weit verbreitete männliche Unwissenheit über den eigenen Körper, Sexualität und Gesundheit. Diese Ungewissheit erzeugt Ängste, die aber der Einfachheit halber verdrängt werden. Männer kümmern sich deshalb meistens erst um ihre Gesundheit und Sexualität, wenn Probleme in diesem Zusammenhang so drängend werden, dass ein weiteres Verdrängen oder Aufschieben nur unter größten Unannehmlichkeiten möglich ist. Oft suchen Männer zunächst im Internet nach Lösungen für ihre Probleme und stoßen dabei nicht selten auf unsachgemäße und irreführende, ja oft auch Angst auslösende Informationen. Einem Laien ist es sehr schwer, richtige von falschen Inhalten zu unterscheiden.

Es sind also vor allem zwei Punkte, die für Männer wichtig sind:
  1. Wissen um Körper und Sexualität und
  2. Gesundheitsvorsorge

Um sich mehr Wissen über Fragen in Zusammenhang mit der Sexualität verschaffen zu können, steht nun auch die neue Internetplattform SexMedPedia zur Verfügung, die es sich zur Aufgabe gestellt hat, seriöse und wissenschaftlich abgesicherte Informationen anzubieten. Am besten, Jungendliche fangen bereits damit an, sich besser zu informieren!

Auch Gesundheitsvorosrge fängt bereits im jugendlichen Alter an. Speziell für Männer ab 40 hat der Berufsverband der Österreichischen Urologen ein Programm zur Gesundheitsvorsorge entwickelt, nämlich den "AndrocheckTM". Dabei wird nicht nur auf die körperliche Gesundheit des männlichen Harn- und Geschlechtstraktes geachtet, sondern auch Unterstützung bei Sexualfunktionsstörungen angeboten.

Nähere Informationen finden Sie unter www.urologisch.at. Dort finden Sie auch die/den Urologin/Urologen in Ihrer Nähe.

PK SexMedPedia

  • Gesundheit Gegenüber Sexualität
  • Sexualfunktionsstörungen
  • Gesellschaftliche Veränderungen, technischer Medizinischer Fortschritt
  • Neue geschlechtsspezifische Rollenbilder
  • Gerade Männer sehr betroffen
  • Tabubruch, Ängste werden geäußert
  • Bsp. Herr M.: Stress, Lebensstil Pfeil nach rechts ED Pfeil nach rechts Libidomangel Pfeil nach rechts Ehekrise Pfeil nach rechts Arzt: Diagnosen…
  • Gesundheitsbewußtsein bei Männern gering
  • Unwissenheit! Pfeil nach rechts Internet Pfeil nach rechts Fehlinformationen Pfeil nach rechts neue Ängste







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