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QuaPU - Qualitätspartnerschaft Urologie



Leitsatz

Partnerschaftliche Zusammenarbeit der Österreichischen Urologinnen und Urologen, im niedergelassenen und stationärem Bereich, zur Sicherung qualitätsvoller Patientenbetreuung und Forschung auf höchstem Niveau.


Wir möchten Ihnen auf diesem Wege eine neue Initiative der Österreichischen Urologie vorstellen. Es ist dies die

Qualitätspartnerschaft Urologie - QuaPU

Warum diese Initiative?

Wir sind überzeugt, dass nur auf der Basis einer soliden wissenschaftlichen Tätigkeit der Fortbestand unseres Faches im gegenwärtigen Umfang gesichert werden kann:
deshalb die Qualitätspartnerschaft Urologie (QuaPU).

Ziel der QuaPU ist es, ein Netzwerk zu bilden, um klinische Studien auf dem Gebiet der Urologie und Andrologie zu unterstützen. Die Bereiche der Universitätskliniken, Urologische Abteilungen und niedergelassene UrologInnen werden in einem Netzwerk verknüpft, um eine effiziente Verbundforschung zu ermöglichen.

Mit Hilfe von QuaPU wollen wir unseren Patienten durch den Einschluss in klinische Studien eine optimale Behandlungsqualität bieten, große Datenmengen für Publikationen auf internationalem Niveau in vergleichsweise kurzer Zeit generieren und gleichzeitig den Stellenwert des Faches Urologie stärken.

Wie ist QuaPU organisiert?

In der QuaPU arbeiten Vertreter des Arbeitskreises Urologische Onkologie (AUO) der Österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie (ÖGU), des Berufsverbandes der Österreichischen Urologen (bvU) und der Universitäten in einem gemeinnützigen Verein zusammen, um klinische Studien zu initiieren, durchzuführen und zu publizieren. Über einen Förderkreis von Partnern aus der Industrie, der ÖGU, des bvU, sowie öffentliche Förderungsinteressenten wollen wir die notwendigen Mittel aufbringen, um die organisatorische Umsetzung, die Forschungsfinanzierung und die finanzielle Abgeltung aller teilnehmenden Zentren zu ermöglichen. Die geplante Verbundforschung wird über eine Internet-basierte Datenbank organisiert.

Welche Projekte sind geplant?

Zunächst sind onkologische Projekte vorgesehen:
  1. Ein österreichweites Protokoll zur Active Surveillance (Studienleiter: Priv. Doz. Dr. Anton Ponholzer) mit dem Ziel, dass UrologInnen im niedergelassenen und stationären Bereich Ihre Patienten danach betreuen und deren Ergebnisse in die Datenbank inkludieren.
  2. Eine österreichweite Anwendungsbeobachtung zu Abiraterone im Prä- und Postchemotherapie-Setting (Studienleiter: Univ. Prof. Dr. Gero Kramer). Auch hier sollen Anwendungsbeobachtungen und Verlaufsdaten möglichst aller so behandelten Patienten gesammelt und statistisch ausgewertet werden.
  3. Als weiteres Projekt könnte auch die bereits laufende Zystektomiedatenbank der ÖGU (Wiss. Leiter: Univ. Prof. Dr. Stephan Madersbacher) in die QuaPU integriert werden.

Wie geht es weiter?

QuaPU startet im Juni 2013 mit den beiden Pilotprojekten (Datenbanken zur "Active Surveillance" und zur "Abiraterone-Therapie"). Auf dieser Internetseite werden Informationen für alle Beteiligten verfügbar gemacht.

Die QuaPU wird zukünftig selbstverständlich auch nicht-onkologische Studien durchführen und unterstützen. Diesbezüglich gibt es erste Überlegungen zum Thema Blasenfunktionsstörungen bzw. urologische Infektionen.

Helfen Sie mit!

Dieses ambitionierte Projekt wird nur Wirklichkeit werden, wenn Patienten und Ärzte uns gleichermaßen dabei unterstützen. Daher fordern wir Sie auf:
Machen Sie mit und helfen Sie die Österreichische Urologie zu fördern!

Die Idee der Qualitätspartnerschaft Urologie: